5 Tricks gegen Frühjahrsmüdigkeit

Handstand

Foto: D. Sharon Pruitt / piqs.de

Es ist der hormonelle Wechsel vom winterlichen „Ruhemodus“ in den „Aktionsmodus“, der uns im Frühjahr so zu schaffen macht. In den dunklen Wintermonaten wird infolge des Lichtmangels wesentlich mehr vom Schlafhormon Melatonin produziert. Unsere Serotonin-Speicher, als Gegenpol, wurden fast aufgebraucht. Die Folge, insbesondere zum Ende des Winters: Wir werden von anhaltender Müdigkeit, Antriebslosigkeit und schlimmstenfalls Depressionen gequält.

Das „Zaubermittel“ gegen dieses allgemeine Problem heißt SEROTONIN. Weil es so eine aufhellende Wirkung auf unsere Stimmung hat, wird es auch Glückshormon genannt.

Was können wir nun tun, um unsere Zirbeldrüse bei der Serotoninproduktion nach Kräften zu unterstützen.

  1. Unser Körper sehnt sich nach Sonnenlicht. Wenn Lichtstrahlen auf die Netzhaut unseres Auges treffen, wird durch dieses Signal weniger Melatonin produziert und es steht mehr Serotonin zur Verfügung. Ein Spaziergang in der Natur hilft uns also auf angenehme Weise, unsere Neurotransmitter Melatonin und Serotonin zu regulieren.
  2. Als kleine Steigerung zum Spazierengehen bringen Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Walken nicht nur den Kreislauf in Schwung. Wer länger als 20 bis 30 Minuten durchhält, spürt plötzlich die Serotonin-Ausschüttung als regelrechtes Glückserwachen mit berauschender Stimmungsaufhellung.
  3. Eine gesunde und ausgeglichene Ernährung und eventuell hochwertige Nahrungsergänzungsmittel sind zum Frühlingserwachen besonders erstrebenswert. Während dieser hormonellen Umstellungsphase freut sich unser Organismus ganz besonders über Vitamin C, die Vitamine des B-Komplexes sowie Eisen und Magnesium. Cashewkerne, Sesam und besonders Amaranth und Quinoa geben durch ihren hohen Gehalt an der Aminosäure Tryptophan unserer Zirbeldrüse noch den richtigen Zündstoff für die Serotoninproduktion.
  4. Ausreichende, über den Tag verteilte Flüssigkeitsaufnahme (wie wir ja bereits wissen, am besten reines Wasser und Kräutertees) bringen dann alles noch so richtig zum Laufen.
  5. Genügend Nachtschlaf (Erwachsene mind. 7 Stunden) und wenn möglich ein Kurzschlaf (max. 30 Minuten) so gegen Mittag runden schließlich unseren unbeschwerten Start in den Frühling ab. Denn regelmäßiger, erholsamer Schlaf wirkt wie Balsam auf unseren Biorhythmus.

Mit diesen 5 Tricks erledigen sich die Regulierung unseres Hormonhaushalts und die Frühjahrsmüdigkeit dann ganz nebenbei.

, , ,

noch keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort


× 7 = sieben