Handystrahlung – Wir müssen handeln!

Mobilfunkstrahlung

Foto Berhard Friesacher pixelio.de

Handystrahlung – Erste EU-Behörde warnt

Als erste EU-Fachbehörde warnt die Europäische Umweltagentur (EEA) ausdrücklich vor Gesundheitsgefahren durch Handys. Es gebe klare Beweise, dass starke Handy-Nutzer, die ihr Handy mehr als 15 Jahre lang etwa 460 Stunden im Jahr genutzt hätten, Ausprägungen von Hirntumoren gezeigt hätten, sagte die EEA-Direktorin Jaqueline McGlade laut Vorabbericht im ARD-Magazin “Report Mainz”: “Handys mögen schwach strahlen, aber es gibt genügend Beweise für Wirkungen auch bei schwacher Strahlung, dass wir jetzt handeln müssen.”

Die Behörde in Kopenhagen bezieht sich auf einen Bericht der “Bioinitiative Group”, bei dem die Umweltfachbehörde ein Mitautor ist. Der Zusammenschluss von Wissenschaftlern hat bereits im Jahr 2007 2.000 Studien zur Wirkung von elektromagnetischen Feldern ausgewertet. Zentrales Ergebnis des Berichts ist laut “Report” die Aussage, dass sich das Risiko für Hirntumoren nach mehr als zehn Jahren Handynutzung um 20 bis 200 Prozent erhöht.

Außerdem gebe es laut McGlade durch Mobilfunkstrahlung unterhalb der geltenden Grenzwerte Effekte in menschlichen Zellen. “Sie stören Zellprozesse, den Signalaustausch zwischen Zellen. Wenn das über einen langen Zeitraum passiert, können diese Störungen natürlich zu Langzeiteffekten wie Krebs führen”, wird McGlade zitiert. Das seien die Effekte, “die uns am meisten beunruhigen”. Deshalb rate die EEA dazu, die Grenzwerte mit Blick auf solche biologischen Effekte neu zu definieren und damit zu senken.

Auch der Koordinator des EU-finanzierten Mobilfunkforschungsprogramms REFLEX, Franz Adlkofer, forderte niedrigere Grenzwerte. In mehreren Versuchsreihen seien im Zellversuch gentoxische Effekte durch Mobilfunkfelder unterhalb der Grenzwerte festgestellt worden, nun seien diese Effekte in einer noch nicht veröffentlichten Versuchsreihe mit der modernsten Handytechnologie UMTS bestätigt worden, sagte er.

Quelle: n-tv.de

Seither sind einige Jahre vergangen. Offensichtlich hat sich aber nichts zum Guten gewendet. Grenzwerte hin, Grenzwerte her – die Verantwortung für seine Gesundheit und die seiner Kinder hat am Ende doch jeder selbst. Leider ist sich die Mehrzahl der Eltern heutzutage nicht bewusst, wie sehr sie ihre Babys, Kleinkinder und auch ältere Kinder durch die Strahlung aus ihren Handys gefährden können. Zu normal ist der tägliche Umgang mit diesen Geräten. Kinder – gerade die kleinen – sollten sich so weit entfernt von Handys (egal ob “nur” eingeschaltet oder im aktiven Betrieb) aufhalten wie nur möglich.

Die folgende Grafik verdeutlicht, wievielmal gefährdeter Kinder durch die Strahlung aus Handys sind:

Grafik: Wie Mobilfunkstrahlung das Gehirn durchdringt

Wie Mobilfunkstrahlung das Gehirn durchdringt

Die Grafik zeigt neben Erwachsenen nur 5- und 10-jährige Kinder. Auf neugeborene und nur ein paar Monate alte Babys dürfte die Handystrahlung noch weit schlimmer wirken.

Warum Kinder Mikrowellenstrahlung stärker absorbieren als Erwachsene.

Eine US-Studie von Morgan, Kesari, Davis (2014) weist die besondere Empfindlichkeit von Kindern nach. Sie sind heute schon in der Embryonalphase passiv der nichtionisierenden Mikrowellenstrahlung von Smartphones, Tablet-PCs, DECT-Telefonen, WLAN und Sendeantennen ausgesetzt.
Die Studie weist nach,

  • dass Kinder mehr Mikrowellenstrahlung absorbieren als Erwachsene, im Schädel doppelt so viel, im Knochenmark bis um das 10 fache mehr.
  • dass Kinder erheblichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind, wie Störungen der neuronalen Entwicklung, Veränderungen der Myelinisierung, ADHS, Spermienschädigungen und einem erhöhten Risiko für Hirntumore. (Das wird mit neuesten Statistiken belegt.)
  • dass die bisherigen Methoden der Ermittlung des SAR-Wertes nicht die reale Strahlenbelastung erfassen. (SAR-Wert ′Spezifische Absorptions Rate′ und der connect-Strahlungsfaktor. Der SAR-Wert gibt die Menge der Energie an, die vom Körpergewebe, insbesondere dem Kopf, während des Mobiltelefonierens bei höchster Sendeleistung aufgenommen wird. Der connect-Strahlungfaktor bezieht mit ein, dass das Handy bei gutem Empfang nicht immer mit höchster Leistung sendet.)
  • dass die Industrie im Kleingedruckten selbst Warnungen ausspricht. Die Hersteller empfehlen, dass Smartphones in einer Entfernung 10 – 25 mm entfernt vom Körper genutzt werden sollen, die US – Behörde FCC (Federal Communications Commission) empfiehlt für Tablets und Laptops sogar 20 cm Abstand.

Interessante Erkenntnisse in Bezug auf die Auswirkungen von WLAN gewann eine Schülerin im Rahmen eines Experiments für den Leistungskurs Biologie. Sie untersuchte die Folgen von WLAN auf Insekten und stellte Verstümmelungen und frühen Tod fest: http://www.baubiologie-herberg.de/download/wlan_mehlwurm_schuelerstudie.pdf (PDF). Inzwischen hat sie damit einen Preis bei „Jugend forscht“ gewonnen.

Jeder muss seine eigene Verantwortung wahrnehmen

Während wir Hals über Kopf in unsere aufregende High-Tech-Welt rasen, sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass wir alle Teilnehmer eines gigantischen Experiments sind. Elektrosmog ist eine sehr reale Bedrohung für gegenwärtige und zukünftige Generationen. Effektive Gegenmaßnahmen sind kein Luxus, sondern schlichte Notwendigkeit. Ob es einem gefällt oder nicht, das expandierende, alles verschlingende Reich der elektromagnetischen Strahlung wird uns erhalten bleiben. Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um sich, seine Familie und zukünftige Generationen zu schützen.

Abschirmstoffe gegen Mobilfunkstrahlung

Was können wir selbst tun, um uns zu schützen und gesundheitliche Risiken so gering wie möglich zu halten?

Eine wirkungsvolle Möglichkeit stellen sogenannte Abschirmtextilien dar. Sie können zu Kleidungsstücken konfektioniert oder als Vorhang in der Wohnung angebracht werden. Es handelt sich um spezielle Abschirmstoffe, die Mobilfunkstrahlung um annähernd 100 Prozent reduzieren.

In den eigenen vier Wänden kann man sich damit einfach und schnell sichere Zonen ohne die schleichende Gefahr schädlicher Mobilfunkstrahlung schaffen.

Ein Bett-Baldachin aus weichfließendem Abschirmvoile, ähnlich einem Moskitonetz, schützt nicht nur vor Handy-, DECT- und WLAN-Strahlung, sondern gleichzeitig sicher vor Insekten.

Babyschutzhimmel

 

Spezialist für die Konfektion und Montage von Abschirmtextilien: Raumausstattung JUP, Hauptstr. 92, 09387 Leukersdorf Tel. 0371-220092, info@ra-jup.de, www.strahlenschutz-jup.de

Jörg Polster www.bewusst-leben-jup.de

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